Erdgas
ist leichter als Luft und geruchlos. Um Undichtigkeiten auch ohne
zusätzliche Hilfseinrichtungen sofort erkennen zu können,
wird dem Erdgas in der öffentlichen Gasversorgung ein Odorierungsmittel
zugesetzt. Dazu wird dem Erdgas ein stark riechender schwefelhaltiger
Stoff, Tetrahydrothiophen (THT) in Spuren beigemengt, der ihm einen
leuchtgasartigen intensiven Geruch verleiht.
TICE gibt Gas für die Umwelt
Für den Antrieb der Fahrzeuge wird handelsübliches Erdgas
verwendet, das unter Druck gespeichert und deshalb auch als CNG-Erdgas
– Compressed Natural Gas – bezeichnet wird. Erdgas
verbrennt im Motor mit niedrigen Emissionen an Kohlenmonoxid (CO),
Stickoxiden (NO) und unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC) sowie
fast ohne Partikel. So unterschreitet der Erdgasmotor bei Kohlenmonoxid
und Partikel schon die EURO 5 Grenznormwerte, die europaweit erst
2008 in Kraft treten.
Auch die bei der Verbrennung im Dieselmotor entstehenden krebserzeugenden
Rußpartikel sowie die stark riechenden Aldehyde und Acroleine
entstehen im Erdgasmotor nicht. Das Erdgas verbrennt daher praktisch
geruchsfrei, auch wenn odoriertes Erdgas verwendet wird.
Schließlich schonen erdgasbetriebene Bus nicht nur die
Umwelt sondern auch die Ohren – denn sie sind deutlich leiser
als ein vergleichbarer Bus mit Dieselmotor.
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