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TICE und die Umwelt 
 
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Umweltschonende Gasbusse: TICE in der Vorreiterrolle

Ständig verbesserter Lärmschutz, gedrosselter Energieverbrauch und natürlich ein geringeres Verkehrsaufkommen (bezogen auf die Zahl der Fahrgäste) machen den Bus zum umweltfreundlichsten Verkehrsmittel. Darüber hinaus hat TICE mit der Inbetriebnahme von erdgasbetriebenen Bussen und der Einrichtung einer umweltschonenden Waschanlage voll auf die "grüne Karte" gesetzt.

Umweltschonende Gasbusse: TICE in der Vorreiterrolle
Im Jahr 1995 hat TICE als eines der ersten öffentlichen Transportunternehmen in Europa mit dem Aufbau einer Erdgasbusflotte begonnen. Bis heute verfügt TICE über die einzige Erdgastankstelle in Luxemburg.

Erdgas ist leichter als Luft und geruchlos. Um Undichtigkeiten auch ohne zusätzliche Hilfseinrichtungen sofort erkennen zu können, wird dem Erdgas in der öffentlichen Gasversorgung ein Odorierungsmittel zugesetzt. Dazu wird dem Erdgas ein stark riechender schwefelhaltiger Stoff, Tetrahydrothiophen (THT) in Spuren beigemengt, der ihm einen leuchtgasartigen intensiven Geruch verleiht.

TICE gibt Gas für die Umwelt
Für den Antrieb der Fahrzeuge wird handelsübliches Erdgas verwendet, das unter Druck gespeichert und deshalb auch als CNG-Erdgas – Compressed Natural Gas – bezeichnet wird. Erdgas verbrennt im Motor mit niedrigen Emissionen an Kohlenmonoxid (CO), Stickoxiden (NO) und unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC) sowie fast ohne Partikel. So unterschreitet der Erdgasmotor bei Kohlenmonoxid und Partikel schon die EURO 5 Grenznormwerte, die europaweit erst 2008 in Kraft treten.

Auch die bei der Verbrennung im Dieselmotor entstehenden krebserzeugenden Rußpartikel sowie die stark riechenden Aldehyde und Acroleine entstehen im Erdgasmotor nicht. Das Erdgas verbrennt daher praktisch geruchsfrei, auch wenn odoriertes Erdgas verwendet wird.

Schließlich schonen erdgasbetriebene Bus nicht nur die Umwelt sondern auch die Ohren – denn sie sind deutlich leiser als ein vergleichbarer Bus mit Dieselmotor.

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Umweltschonende Waschstraße: eine saubere Lösung mit Regenwasser

Mit einer stolzen Kapazität von 78 Fahrzeugen fällt für die regelmäßige Reiningung der TICE-Busflotte ein enormer Wasserbedarf an. Auch in diesem Bereich hat man sich bei TICE im Sinne des Umweltschutzes Gedanken gemacht, wie die Verbrauchsmengen dieser wertvollen Ressource durch intelligentes Recycling deutlich zurückgeführt werden können.

Mittels Einrichtung einer hochmodernen Waschstrasse hat TICE auch für diese Herausforderung eine innovative Antwort gefunden. Ausgestattet mit einer Gesamtlänge von 24 m und einigen praktischen Sondereinrichtungen wie z.B. automatische Seitenspiegelerkennung und Unterbodenwäsche, weist die Reinigungsanlage dabei eine einfache aber hocheffiziente Funktionsweise auf:

1. Nach einem Waschvorgang wird das verschmutzte Wasser in einem Schlammbecken aufgefangen, in dem sich der Schmutz am Boden absetzen kann.

2. Aus diesem Becken wird dann das von gröberen Schmutz- und Schlammpartikeln abgetrennte Wasser in ein zweites Becken abgepumpt.

3. In diesem Becken wird das Wasser ein zweites Mal in einer Kiesfilteranlage gereinigt.

4. Nach dem Filtern wird das wertvolle Nass in einen 2000 Liter Tank aufgefangen, mit biologisch abbaubaren Reinigungsprodukten angereichert und wieder der Waschstraße zugeführt.


Durch diesen geschlossenen Regelkreis können bei jedem Waschvorgang etwa 75% des Wassers wieder verwendet werden. Darüber hinaus werden die fehlenden 25% aus einem 15000 Liter großen Regenwassertank entnommen, um wertvolles Trinkwasser zu sparen. Aus Sicht des Umweltschutzes erstrahlt ein frisch gewaschener TICE-Bus somit in einem ganz besonderen Glanz!

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